Ausgabe 19 – Mai 2006
Liebe
Spenderinnen, liebe Spender
Liebe
Freundinnen, liebe Freunde
Ich hatte einen Traum: Auf unserem
Spendenkonto war ein 5stelliger Betrag eingegangen. Dass wir so
eine große Spende erhalten, passiert so einmal in 10 Jahren, wenn
überhaupt.
Was mich aber besonders gefreut hatte, war,
dass sich hinter dieser großer Spende nicht nur eine Person
verbarg, sondern gleich mehrere. Dies erfuhr ich in dem Traum erst
ein paar Tage später, als ich einen Brief erhielt. Der noble
Spender schilderte darin, dass er vor kurzem 100 Jahre alt
geworden sei und dieses Jubiläum
in großer Runde mit Familie und Freunden gefeiert habe. Statt
Geschenke wünschte sich der Jubilar von seinen Gästen eine
Spende zugunsten unseres Vereins und so kam es, dass wir diesen
schönen Betrag auf unserem Konto fanden.
Leider war dies alles nur ein schöner Traum.
Aber auch in Wirklichkeit passierte
es schon öfters, dass wir auf diese Weise eine Spende – natürlich
nicht in diesem Umfang - erhalten haben. Bei manchen unserer
Spender stand schon mal ein Spendentopf auf dem Geburtstagstisch.
Ich erzähle dies so ausführlich vor allem
deshalb, weil mir
scheint, dass dieser Traum für den einen oder anderen Freund von
Altenhilfe Moskau e.V. vielleicht eine Anregung sein könnte, bei
der nächsten Feier ebenso zu verfahren. Wenn wir ehrlich sind,
leben wir doch alle mehr oder weniger gut und brauchen eigentlich
keine weiteren Geschenke (die ja sowieso oft nicht dem Geschmack
des Jubilars entsprechen) zu Geburtstagen oder anderen Feiern,
denn meistens haben wir ja schon alles, was wir zum Leben
brauchen. So fällt es dann leicht abzugeben, anstatt noch mehr
Gaben entgegen zu nehmen.
Um unsere Arbeit in Moskau fortführen zu können,
sind wir auch auf Ihre Mithilfe bei der Gewinnung von neuen
Spendern angewiesen. Und eine Geburtstagsfeier ist doch eine gute
Gelegenheit, jemanden aus Ihren Freundeskreis als neuen Freund
von Altenhilfe Moskau zu gewinnen. Wir und die Alten von
Moskau würden uns
darüber sehr freuen.
Mit
freundlichen Grüßen Ihr Peter Böhm